Donnerstag, 2. Januar 2014

Hello, my name is..

Mein Name ist Sia, ich bin süße 19, unsterblich verliebt und mit Depressionen gesegnet. Schwarze Gedanken gehören zu meinem Alltag, den ich dennoch irgendwie gut hinbekomme, wohingegen meine Psyche drunter leidet. Mit allem was ich tue zerstöre ich mich Stück für Stück mehr. Oft mit dem Wissen es zu tun, manchmal unbewusst. Etwas dagegen unternehmen kann ich dennoch nicht.
Jahrelang mit Blut gelebt, Jahrelang den Körper gehasst, bis ich mich schlussendlich dazu entschieden hab mich selbst zu 'heilen', aber Gedanken verfliegen ja bekanntlich nie. Es war ja damals nicht alles schlecht.

Ich bin reifer geworden, habe die erste enrstzunehmende Beziehung gefunden, mit de rich seit über einem Jahr glücklich zusammen bin. Aber glücklich ist ja auch relativ. Ich liebe ihn, garkeine Frage, und genau da liegt das Probleme. Zerstörerischer Charackter und Liebe passen leider viel zu gut zusammen, denn Lieber tut weh, sehr weh, brutaler kann man sich nicht zerstören. -  Die Eifersucht zerfrisst mich und ich kann nichts dagegen unternehmen, als allein in meinem Bett zu verrecken. Ich kenne die Fehler meinerseits, ich weiß wo meine Schwäche liegt und ich kann nichts daran ändern, sei es an meiner Unfähigkeit meine Emotionalität irgendwie in den Griff zu bekommen.

Ich erwische mich fast täglich dabei an Dinge zu denken die noch garnicht eingetreten sind sondern eventuell, ganz vielleicht eintreten könnten, wobei es wahrscheinlicher ist im Lotto zu gewinnen. Ich war früher täglich alleine, wirklich was dagegen hatte ich nicht, aber jetzt kann ich es mir kaum vorstellen alleine zu sein, es tut weh, zu wissen das er irgendwo sitzt und ebenfalls nichts tut und dann allein zu sein ist die Hölle. Ich weiß dass man sich gegenseitig einen Freiraum lassen sollte, denn nur aufeinander zu hängen ist auch nicht Sinn einer gutlaufenden Beziehung. Aber sich nur einmal wöchentlich zu sehen ist meiner Meinung nach auch nicht das Ziel einer Beziehung.

Egal was ich tue, immer endet es damit, dass ich ein aufgeweichter Schwamm bin, eine Heulsuse, einfach nur ein emotionales Wrack. Am Anfang der Beziehung war ich ein komplett andere Mensch, fröhlich, offen, ausgelassen, hatte mich verändert, doch je länger ich mit ihm zusammen bin, desto schlimmer wird es, die Angst wird immer größer ihn verlieren zu können und dadurch die Eifersucht immer stärker. Und dann kommt die Frage auf: Wieso vertraust du mir nicht? Gute Frage nächste Frage bitte. Vertrauen kann man nicht beweisen hab ich eben erst gelesen, vertrauen hat man oder nicht. Man soll nicht jedem Menschen misstrauen, man soll jedem Menschen Vertrauen entgegenbringen um auch Vertrauen zurückzubekommen. Das ist nur leichter gesagt als getan. Ich tu ihm damit weh, ich zerstöre die Beziehung damit und ich steh in dem Chaos und weiß nichts damit anzufangen als eventuell später die Scherben aufzufegen und in den nächsten Mülleimer zu entsorgen, als Roboter der versucht das Chaos um sich herum zu beseitigen und dennoch nichts zu ändern. Warten bis etwas in die Brüche geht und aufzuräumen, aus Selbstschutz oder um zum Schluss noch irgendwas zu retten. 'Man schätzt erst was man an dem anderen hat, wenn man auf dem Weg ist es zu verlieren' Oder auch anders gesagt 'Man muss erst auf die Schnautze fallen bevor man realisiert was man falsch macht und die Motivation aufbringt etwas an sich zu ändern' Aber was ist wenn man den Willen hat etwas an sich bzw. in sich zu verändern, aber einfach nicht weiß wie. Weil Ignoranz der Falsche weg ist. Unterdrückung ebenfalls.

Ist jemand von euch in der selben Situation und weiß was man tun kann?

xo, me.

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